"Kämpfen. Leiden. Und sterben."

Das Labyrinth erwacht - Rainer Wekwerth

Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig. Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt. Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie. Jagt sie. Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen: Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst. Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore. Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein. Klappentext

 

Dieser Roman hat mich eigentlich schon von der ersten Seite an gefesselt. Wer sind diese sieben Jugendliche? Wer waren sie? Warum sind sie im Labyrinth? Was haben sie getan? Was erwartet sie außerhalb des Labyrinthes? Wer hat es erschaffen? Warum? Gibt es wirklich keinen anderen Weg? All diese Fragen bleiben ungeklärt und auch die vielen Ereignisse im Labyrinth klären keine dieser Fragen auf. Im Gegenteil: es entstehen immer neue.

 

Besonders an diesem Thriller war nicht nur die geniale Idee, sondern auch dieses moralische Spiel "Wer soll überleben? Mary, weil sie so nett ist? Kathy,weil sie mutig ist? Soll Leon sterben weil er unberechenbar ist? Darf man die Liebenden trennen?", das oft im Ethikunterricht behandelt wird. Durch die raschen Perspektivwechsel wird die Spannung erhöht und man bekommt einen Einblick in die sieben Jugendlichen. Ein interessanter Nebeneffekt ist auch das einsetzendes Erinnern der sieben. Ob sie wohl lang genug leben werden, um ihre Lebensgeschichte zu erfahren???

 

Das Cover ist absolut ein Blickfang - und wirkt wie eine optische Täuschung... so als ob es sich bewegen würde!

Quelle: http://marys-buecherwelten.blogspot.com/2014/09/das-labyrinth-trilogie.html